Adventszeit

Sind Sie in der Adventszeit angekommen?

Was bedeutet für Sie die Adventszeit? 

Immer wieder beschäftigt mich diese Zeit. Das Licht im Außen verschwindet merklich, die Natur darf ruhen. Der Mensch sollte auch zu sich kommen, sein inneres Licht anschauen, noch mehr zum Leuchten bringen und Rückschau halten.

Aber Theorie und Praxis klaffen auseinander, deshalb fällt es mir alle Jahre wieder schwer, den Spagat zwischen – „Ich möchte einfach nur in mir ruhen.“ – und – „Ich habe viel zu tun.“ auszugleichen.

Gefühlt wird es von Jahr zu Jahr wärmer und wahrscheinlich fehlt auch der winterliche Charme von Kälte und Schnee.

  1. Advent: „Ich bin!“
  2. Advent: „Du bist!“
  3. Advent: „Wir sind!“
  4. Advent: „Es sei!“ (Schöpfer-Kraft)

Tipp: 

2 Tropfen Vanille und 7 Tropfen Mandarine in eine Duftlampe mit ausreichend Wasser geben. Die Duftkombination wirkt entspannend.

Jeanne Ruland ist für mich persönlich eine wunderbare Ideengeberin. 

Mein 3. Advent 2019

In diesem Jahr habe ich kurzentschlossen das 3. Adventswochenende zu einem bewussten Advent ausgerufen.

Natürlich habe ich am Samstag die Hausfrauenpflichten😊 wahrgenommen, aber ich habe mich nicht innerlich aufgeregt, sondern habe sie mit einer anderen Einstellung ausgeführt.

Am Sonntag habe ich den Frühstückstisch mit Freude gedeckt und die Kerzen mit einer gewissen Dankbarkeit angezündet. Es war eine achtsame und bewusste Geste.

Der Tag war richtig schön. Wir haben Karten gebastelt und geschrieben, Geschenke verpackt, Plätzchen gebacken und verziert und Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Außer den 3 brennenden Kerzen erinnerte in Küche und Wohnzimmer nichts an die Weihnachtsausgabe von „Schöner Wohnen“, aber ich bin an diesem 3. Advent mit einem wunderbaren Gefühl eingeschlafen.

Wie stellen Sie sich ein erfülltes Adventswochenende vor?

Eine Kerze wartet noch darauf angezündet zu werden.  Vielleicht fühlen Sie sich angesprochen und überlegen sich, wie Sie das letzte Adventswochenende bewusst verbringen können.

Was geben wir unseren Kindern über diese Zeit im Jahr mit?

Sicherlich haben unsere Kinder einen Adventskalender. Schon die Herstellung dieses Kalenders bereitet der einen oder anderen Mutter von Jahr zu Jahr Kopfzerbrechen, vielleicht auch, weil das Empfinden der Freude verändert ist. 

Was wollen wir unseren Kindern über die Adventszeit noch vermitteln? Die meisten Kinder sehen uns Eltern im Jahresendzeitstress – das muss nicht so bleiben, denn wir können täglich unsere Einstellungen und Muster ändern.

Fragen die wir uns im Dezember stellen können:

Was kann ich vergeben und wirklich gehen lassen?
Was lasse ich im alten Jahr?
Was möchte ich schützen und ins neue Jahr mitnehmen?
Was ist fürs neue Jahr mein wichtigstes Anliegen?
Wie möchte ich Liebe leben?
Wer möchte ich im neuen Jahr sein?
Welche Verbindungen sind mir wirklich wichtig?
Worauf richte ich mich im neuen Jahr aus?

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